Welche Probleme können mit Smart Properties gelöst werden?

Welche Probleme können mit Smart Properties gelöst werden?

Die Arbeit mit verschiedenen Modellen aus unterschiedlichen Disziplinen kann eine Herausforderung sein, vor allem dann, wenn die anderen Nutzer unterschiedliche BIM-Niveaus und -Kenntnisse haben und verschiedene Standards verwenden. 

Natürlich muss jede BIM-Anforderung im BIM Ausführungs Plan (BAP) definiert und spezifiziert werden, aber die Arbeit als BIM-Manager sollte nicht darin bestehen, Leuten hinterherzujagen, damit sie Parameter hinzufügen oder ändern, sodass Sie dann alles haben, was sie brauchen, um die Modellvalidierung durchzuführen. 

Sie informieren Ihre Teammitglieder über einen fehlenden Parameter oder eine falsche Verwendung eines Klassifizierungssystems. Smart Properties ermöglichen es Ihnen jedoch, das Modell auf Ihre Weise zu „bereinigen“, um mit der Modellvalidierung fortzufahren, die Ihnen einen Mehrwert bietet. 

1. Fehlende Eigenschaften

Vielleicht haben Sie schon einmal versucht, Elemente zu überprüfen, während Sie jedoch eine bestimmte Eigenschaft in der Komponente benötigen, damit die Smart-Views Ihnen die entsprechend gruppierten Elemente anzeigen. Mit den Smart Properties können Sie mehrere Eigenschaften überprüfen, die Elemente nach Ihren Wünschen gruppieren und diese Gruppierung dann für Ihre Smart-Views, Kollisionsregeln oder Listen verwenden.
 
Sie möchten z. B. eine Liste nach Klassifizierung erstellen, aber den Elementen fehlt diese spezielle Eigenschaft oder sie ist nicht korrekt angegeben. Sie können Elemente mit den folgenden Merkmalen suchen:

  • IfcElement = Wall
  • Loadbearing = Yes

Im Anschluss gruppieren Sie sie in der Smart Property „22.13 - Tragende Wand“.

2. Unsaubere Daten

Benutzer können aufgrund mangelnder Erfahrung oder unklarer Regeln Daten an verschiedenen Stellen hinzufügen, sodass es schwierig wird, den entsprechenden Parameter oder die Definition zu finden. Mit Smart Properties können Sie die Daten in anderen Parametern suchen und die Elemente nach Ihren Wünschen gruppieren.

Einige Benutzer fügen beispielsweise den Materialnamen bei der Elementart hinzu, einige verwenden das Feld für den Materialnamen richtig, andere hingegen fügen diese Daten in der Beschreibung hinzu. Sie können sie alle gruppieren und eine Smart Property definieren, um die Elemente leicht zu finden. Suchen Sie in den Elementeigenschaften:

  • Typ enthält “Stahl”
  • Die Beschreibung enthält “Stahl”
  • “Materialname“ lautet “Stahl”

Erstellen Sie eine Smart-Property mit der Bezeichnung „Material: Stahl“

3. Mehrsprachige Eigenschaften

Eventuell sind Sie in einem multikulturellen, internationalen Team tätig. Ihre Aufgabe als BIM-Manager ist von großem Wert für das Team und das Projekt. Wir helfen Ihnen. Ihr Team verwendet möglicherweise unterschiedliche Sprachen oder sogar lokale Regeln. Mit Smart Properties können Sie diese Eigenschaften jetzt ordnen und gruppieren, um sie besser zu koordinieren, ohne die Arbeitsabläufe der lokalen Teams zu ändern, und sie in einer einzigen multikulturellen Eigenschaft zusammenführen

Beispiel 1: Sprache 

Suchen Sie nach Materialnamen in verschiedenen Sprachen: Hout, Holz, Madera, Fusta, Madeira, Bois, Дрво, خشب und Ligno. Sie sind jetzt alle unter der Smart Property „Holz“ aufgeführt.

Beispiel 2: Unterschiedliche Klassifizierungssysteme

Sie können Elementbibliotheken in lokalen BIM-Standards finden, während Sie n internationalen Teams arbeiten. Damit ist es möglich, diese verschiedenen Codes und Klassifizierungen in einem einzigen zusammenzufassen:

  • In den Niederlanden, NL-SfB - 52.10
  • In Spanien, GuBIMClas - 50.20.20.10


Kann mit UniClass – EF_55_15 verwandt sein oder „übersetzt“ werden.

4. Properties (um)benennen

Wenn es um die Auflistung von Elementen und Eigenschaften geht, verwenden Sie vielleicht den Namen, der beim Erstellen der IFC-Datei zugewiesen wurde ... Vielleicht aber möchten Sie diese Eigenschaft zu Präsentationszwecken „umbenennen“. Hier ist ein Beispiel:

Die Property Is External hat ursprünglich zwei mögliche Werte: True oder False. Die Auflistung von Elementen und die Auflistung nach True oder False kann zu Verwirrung führen. Sie können Smart Properties verwenden, um den Wert auf diese Weise „umzubenennen“:

  • „IsExternal“ = „true“ -> AUSSENliegend
  • „IsExternal“ = „false“ -> INNENliegend

Oder ein anderes Beispiel: 

Bei der Verwendung von Fire Resistance könnte die Property im Text enthalten sein, sodass der Modellierer sie verwenden kann: FR-30, FR-60, FR-90, FR-120 oder möglicherweise 30mins, 60mins, 90mins oder 120mins. Wenn Sie eine Liste mit diesen Werten erstellen, haben Sie am Ende acht Spalten. Durch die Verwendung von Smart Properties zur „Bereinigung“ der Daten können Sie die Werte auf Ihre Weise vereinheitlichen:

  • Fire Resistance mit „30“ – umbenennen in „FR30“
  • Fire Resistance mit „60“ – umbenennen in „FR60“
  • Und so weiter …
  • Und sogar: Fire Resistance „does not contain“ 30, 60, 90, 120 – Wert zuweisen „CHECK VALUE“

5. (Wieder-)Verwendung Ihrer Gruppierung

Sobald Sie Ihr föderiertes Modell bereinigt und die Elemente nach Ihren Vorstellungen gruppiert haben, möchten Sie vielleicht noch effizienter arbeiten. Sie können Smart Properties für die bereits bekannten und verwendeten Smart-Views, Kollisionsregeln und Listen verwenden. Sie können Smart Properties vorbereiten, um Elemente zu finden und zu gruppieren und sie zur Überprüfung zu verwenden: SPset Material
  • Materialien mit Smart-Views
  • Kollisionsregeln nach Material
  • Mengenabruf für die verschiedenen Materialien im Projekt
Wenn Sie auf diese Weise Ihre Smart Property-Definition ändern, um einen anderen Wert, ein anderes Material oder eine andere lokale Klassifizierung hinzuzufügen, werden alle Smart-Views, die Kollisionsregeln und die Listen sofort nach der neuen Filterung aktualisiert, und Sie können wieder Aufgaben verwalten und koordinieren, für die Ihr Mehrwert benötigt wird.

Smart Properties sind dynamisch

Der vielleicht schönste Aspekt von Smart Properties besteht darin, dass sie sehr dynamisch sind. Sie werden im laufenden Betrieb und sehr schnell berechnet. Das bedeutet, dass Sie bei neuen Modellversionen keine erneute Arbeit leisten müssen: Definitionen für Smart Properties werden im BIMcollab-Projekt und nicht in den Modellen gespeichert. Nach dem Laden eines oder mehrerer neuer Modelle stehen die neu berechneten Smart Properties direkt zur Verfügung!

Praktischerweise bietet BIMcollab eine kostenlose 30-Tage-Testversion von ZOOM. Melden Sie sich für den 30-Tage-Testzeitraum an und lassen Sie sich von uns zu hochwertigen Modellen führen!